Die ersten Tage

Inzwischen sind wir gut in Irland angekommen und haben uns auch schon ein paar Tage „eingelebt“. Von der Fähre sind wir direkt auf einen Camping-Platz gerollt, damit wir nach dem Stress der Überfahrt nicht noch nach einem Stellplatz suchen müssen.
Der Camping-Platz St. Margret’s Beach liegt nur ein paar Minuten vom Hafen in Rosslare entfernt. Für 20 € pro Nacht bekommt man einen schönen Rasenplatz, Duschen, WLAN, Strom und einen tollen Strand in ein paar Geh-Minuten. Den haben wir am ersten Abend auch so richtig genossen, denn das irische Wetter hat sich zur Begrüßung von der schönsten Seite gezeigt.

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An Tag zwei sieht die Sache schon anders aus und wir beschließen, nach Wexford, die nächst größere Stadt, zu fahren. Uns fehlen noch ein paar Kleinigkeiten und nach dem Einkaufen schlendern wir noch ein wenig durch die Innenstadt. Dort reiht sich Geschäft an Geschäft in einer nicht enden wollenden Einkaufsstraße und wir werden immer wieder von kreativen Geschäftsideen überrascht. Nach einem kurzen Abstecher in eine wirklich sehenswerte Kirche direkt in der Innenstadt, verlassen wir Wexford und wenden uns wieder nach Süden.

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Eigentlich hatten wir uns Hooks Head schon als Übernachtungsplatz für diese Nacht ausgeguckt, doch als wir dort ankommen, besinnen wir uns schnell eines Besseren: Es ist einfach zu windig. Dennoch hat man von den Klippen vorne eine tolle Aussicht auf das Meer, das auf die dunklen Felsen prallt. Die Besichtigungstour auf den Leuchtturm hinauf sparen wir uns und suchen stattdessen nach einem Platz für die Nacht.
Über Duncannon und Arthurstown fahren wir wieder Richtung Norden. Die beiden Örtchen haben schöne Strände und man kann sich schon ausmalen, wie viel hier im Sommer wohl los ist. Schließlich landen wir vor der Dunbrody Abbey, deren großer Parkplatz zum Verweilen einlädt. Leider hat das Visitors Centre bis Mai zu, deshalb können wir am nächsten Tag nur um das Gemäuer herum spazieren, anstatt es von Innen zu betrachten.

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Das holen wir bei der Jerpoint Abbey nach. Diese Klosterruine ist besser erhalten und kann neben einem offenen Visitors Centre auch ein paar Ausstellungsräume vorweisen. Wir sind beeindruckt von den Ausmaßen der Ruine, die Restaurateure haben sich hier wirklich viel Mühe gegeben!

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Außerdem sind wir seit der Jerpoint Abbey stolze Besitzer einer „Ireland Heritage Card“, die uns für 10 € dazu berechtigt, fast 100 Sehenswürdigkeiten in Irland zu besuchen, ohne dafür noch einmal bezahlen zu müssen.
Zwei davon haben wir heute schon besucht: die Dunmore Caves und das Kilkenny Castle, beides Sehenswürdigkeiten, die man überdacht besuchen kann. Seit unserem schönen Abend regnet es nämlich ununterbrochen. Dafür bekommt ihr hier aber auch authentische Irland-Bilder zu sehen, die ihr in keinem Irland-Reiseführer findet! 😉

Die Dunmore Caves nördlich von Kilkenny sind wirklich einen Besuch wert, denn sie sind nicht nur für Geologen sondern auch für Historiker interessant. Hier fand einst eine Wikinger-Schlacht statt und die Überlebenden flohen vor den Angreifern in diese Höhlen. Deshalb finden sich hier immer wieder Relikte aus dieser Zeit.

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Anschließend sind wir dann nach Kilkenny, haben zuerst das Schloss besucht und sind dann noch ein wenig durch die Stadt geschlendert. Schade, dass die berühmte Brauerei hier nicht mehr produziert! Die Besichtigung hätten wir uns bestimmt nicht entgehen lassen 😉 Ansonsten fällt auf: Sonntags hat hier fast jedes zweite Geschäft geöffnet!
In Kilkenny hätten wir es sicherlich noch ein Tag ausgehalten, aber wir haben keinen geeigneten Übernachtungsplatz gefunden, deshalb ging es weiter nach Cashel. Heute Abend stehen wir nun auf dem Parkplatz unterhalb des Rock of Cashel, den morgen auf dem Programm steht. 🙂

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3 Kommentare zu „Die ersten Tage“

  1. Wir haben schon auf den ersten Bericht gewartet.Toll!
    Macht weiter so, ist sehr interessant und so viele beeindruckende Bilder.
    Gruesse Udo und Familie

    1. Danke! 🙂 wir haben ein wenig mit dem Wlan und dem Schreibprogramm gekämpft, sonst wäre der Beitrag schon früher da gewesen 😉 Grüße auch an euch!

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